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Schadensersatzrecht und Verkehrsrecht | 28.01.2022

Nutzungs­ausfall­entschädigung

Reparatur dauert sehr lange: Zahlt Versicherung Nutzungs­ausfall?

Pflicht zur Schadens­minderung nach­gekommen - Versicherung muss den Nutzungs­ausfall voll begleichen

(Amtsgericht Bautzen, Urteil vom 16.09.2021, Az. 21 C 570/20)

Wenn das Auto nach einem unverschuldeten Unfall in Reparatur ist, kann ein Anspruch auf Ent­schädigung des Nutzungs­ausfalls bestehen. Muss man eine andere Werkstatt beauftragen, wenn es lange dauert?

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Auch un­verschuldet Geschädigte haben eine sogenannte Plicht zur Schaden­minderung. Wer dieser aber nachkommt, muss nicht damit rechnen, dass etwa ein Anspruch auf Nutzungs­ausfall verloren geht. Beispiels­weise wenn eine Reparatur länger als gewöhnlich dauert. Das zeigt ein Urteil des Amtsgericht Bautzen (Az.: 21 C 570/20).

Streit um Nutzungsausfallentschädigung wegen langwierige Autoreparatur nach einem Unfall

Im Fall erlitt ein Autofahrer un­verschuldet einen Unfall­schaden. Nach Reparatur­freigabe widmete sich eine Werkstatt dem beschädigten Auto. Doch die Reparatur verzögerte sich, so dass der Mann für fast zwei Monate eine Nutzungs­ausfall­entschädigung verlangte. Die wollte die gegnerische Versicherung aber nicht zahlen. Die überlange Reparatur sei ein Verstoß gegen die Pflicht zur Schaden­minderung. Eine andere Werkstatt hätte beauftragt werden müssen. Ein Gericht musste klären.

AG: Anspruch auf Nutzungsausfallentschädigung für gesamte Reparaturzeit

Der Autofahrer bekam dabei Recht. So habe dieser wöchentlich in der Werkstatt nachgefragt und zur zügigen Erledigung aufgefordert. Als Antwort bekam er corona­bedingte Liefer­verzögerungen zu hören. Laut Gericht sei nicht mehr zumutbar gewesen. Eine Alternative hätte der Mann hier nicht suchen müssen. So musste die Versicherung den Nutzungs­ausfall voll begleichen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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