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Strafrecht | 22.11.2021

Haftstrafe

Richterin ließ Akten einfach un­bearbeitet: Haftstrafe

Drei Jahren und zehn Monaten Haft wegen Rechts­beugung

Eine Richterin am Amtsgericht Lüden­scheid hat mehrere Akten einfach nicht bearbeitet und anschließend versucht, die Frist­versäumnisse zu vertuschen. Das Landgericht Hagen schickt sie ins Gefängnis.

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Eine Richterin in NRW ist wegen Rechts­beugung zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt worden. In dem Prozess vor dem Landgericht Hagen hatte die 37 Jahre alte Juristin eingeräumt, mehrere Akten einfach nicht bearbeitet zu haben.

Umzugskarton voller unbearbeiteter Akten im Keller

Sie habe eine Blockade im Kopf gehabt und sich um die Fälle einfach nicht mehr kümmern können, hieß es in dem Teil­geständnis. Die Akten waren später in einem Umzugs­karton im Keller der Angeklagten gefunden worden. Die Richterin soll außerdem versucht haben, die von ihr begangenen Frist­versäumnisse anderen Mit­arbeitenden des Amts­gerichts Lüden­scheid in die Schuhe zu schieben.

Sachverständiger bestätigt volle Schuldfähigkeit

Ein psychiatrischer Sachverständiger hatte die Richterin als voll schuld­fähig eingestuft. Die Frau sei in den allermeisten Fällen in der Lage gewesen, ihre Arbeit gewissenhaft und ordentlich zu erledigen. Deshalb müsse man davon ausgehen, dass sie jederzeit die volle Realitäts­kontrolle gehabt habe.

LG sieht „hohe kriminelle Energie“

Das Gericht sprach in der Urteils­begründung von einer „hohen kriminellen Energie“ bei der Angeklagten und lastete ihr vor allem negativ an, dass sie „keinerlei Skrupel hatte, ihr eigenes Fehl­verhalten auf andere abzuwälzen“. Das Urteil ist noch nicht rechts­kräftig.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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