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Krankenkassenrecht und Sozialrecht | 08.07.2019

Tier­haltungs­kosten

SG Dortmund: Kranken­kassen müssen Unterhalts­kosten für Haustiere nicht übernehmen

Mit Ausnahme des Blinden­hundes sind Tiere kein Teil der Kranken­behandlung

(Sozialgericht Dortmund, Urteil vom 16.04.2019, Az. S 8 KR 1740/18)

Kranke haben in der Regel keinen Anspruch auf Übernahme der laufenden Unterhalts­kosten ihrer Haustiere durch die Kranken­kasse. Es sei denn, es handelt sich um einen Blindenführ­hund. So ein Urteil des Sozial­gerichts Dortmund (Sozialgericht Dortmund, Urteil vom 16.04.2019, Az. S 8 KR 1740/18).

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Psychisch kranke Frau begehrt Übernahme von Tierhaltungskosten durch die Krankenkasse

In dem konkreten Fall hatte eine psychisch kranke Frau geklagt. Sie forderte eine Erstattung der Unterhalts­kosten ihres Hundes und ihrer Katze von der gesetzlichen Kranken­kasse. Die Begründung: Die Tiere trügen zu ihrer Genesung bei, zuletzt habe sie neuen Lebensmut gewonnen. Die Kranken­kasse lehnte die Übernahme der Kosten ab

SG: Tiere keine Hilfs- oder Heilmittel zur Krankenbehandlung

Das Gericht gab ihr Recht. Das Gericht bestritt nicht, dass Tiere sich positiv auf die Psyche auswirken, jedoch seien sie keine Hilfs- oder Heilmittel und sicherten damit nicht den Erfolg einer Behandlung. Der Blindenhund sei eine Ausnahme, weil er eine Behinderung konkret ausgleicht.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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