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Arbeitsrecht | 09.03.2020

Arbeits­unfall

SG Düsseldorf: Explo­dierender E-Zigaretten-Akku stellt keinen Arbeits­unfall dar

E-Zigaretten-Akku allein begründete Brandgefahr

(Sozialgericht Düsseldorf, Urteil vom 15.10.2019, Az. S 6 U 491/16)

Explodiert der Ersatzakku einer E-Zigarette wegen eines Dienst­schlüssels in der Hosentasche, ist dies kein Arbeits­unfall. Das hat das Sozial­gericht in Düsseldorf entschieden, das den ungewöhnlichen Fall vorgelegt bekommen hatte (Az. S 6 U 491/16).

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Eine Wupper­talerin (27) hatte geklagt, weil die Berufs­genossen­schaft die Akku-Explosion nicht als Arbeits­unfall anerkennen wollte.

E-Zigaretten-Akku führte nach Kontakt mit Dienstschlüssel zur Explosion in Hosentasche

Die Frau hatte beim Müll­wegbringen in ihrer Firma Ersatzakku und Dienst­schlüssel in eine Tasche gesteckt. „Der Kontakt zwischen dem Akku und dem metallischen Dienst­schlüssel führte dabei zu einem Kurzschluss. Der Akku erhitzte sich stark, explodierte und entzündete die Hose der Klägerin“, so das Gericht.

Dienstschlüssel führt ursächlich zum Brand

Die zuständige Kammer lehnte die Klage der Frau ab, da das Mitführen des Dienst­schlüssels zwar mit­ursächlich für den Brand gewesen sei - von dem Dienst­schlüssel selbst sei jedoch keine Gefahr ausgegangen. Dieser habe sich ja nicht entzünden können.

E-Zigaretten-Akku begründete Brandgefahr

Entscheidend für die Brandgefahr sei allein der E-Zigaretten-Akku gewesen. Und dass die Frau den in der Tasche hatte, sei „nicht betrieblich veranlasst gewesen“. Wie das Sozial­gericht mitteilte, fiel das Urteil bereits im vergangenen Oktober und ist inzwischen rechts­kräftig.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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