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Schadensersatzrecht | 23.08.2019

Abgas­skandal

Schadens­ersatz im Diesel-Abgas­skandal: Auch vorgerichtlichen Anwalts­kosten sind zu ersetzen

Geschädigten steht umfangreicher Anspruch auf Schaden­ersatz zu

Wer im Rahmen des Diesels­kandals seinen Autokauf gerichtlich rück­gängig machen kann, hat einen umfang­reichen Anspruch auf Schaden­ersatz. Dieser umfasst die vorgerichtlichen Anwalts­kosten ebenso wie die Kosten einer Kredit­finanzierung. Das zeigt ein Urteil des Land­gerichts Koblenz (Landgericht Koblenz, Urteil vom 27.02.2019, Az. 15 O 331/17).

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Käufer verlangt Kaufpreis, Kosten für Autofinanzierung und vorgerichtliche Anwaltskosten erstattet

Im verhandelten Fall ging es um einen Mann, der Ende 2013 für rund 32.000 Euro ein Auto gekauft hatte. Das Modell war später vom Diesel­skandal betroffen: Eine Software­manipulation sorgte dafür, dass der Motor die vorgeschriebenen Abgaswerte nur im Prüf­betrieb erreichte. Der Mann wollte den Wagen zurück­geben und klagte gegen den Hersteller. Neben dem Kaufpreis wollte er auch die Kosten für die Auto­finanzierung und vor­gerichtliche Anwalts­kosten zurück­bekommen.

Gericht bejaht Ersattungsanspruch

Und vor Gericht hatte der Kläger Erfolg: Er bekam den Kaufpreis zuzüglich Zinsen zugesprochen, musste sich allerdings den Wert für die Nutzung des Autos dabei anrechnen lassen. Die Finanzierungs­kosten sowie die vorgerichtlichen Kosten für einen Rechtsanwalt waren aber ebenfalls zu ersetzen. Die Anwalts­kosten für das gerichtliche Verfahren müsse sowieso der Unterlegene zahlen, erläutert der DAV.

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Quelle: dpa/DAWR/kg
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