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Haftungsrecht und Versicherungsrecht | 17.08.2015

Schadensersatz

Schäden für Nachbarschaftshilfe unterliegen der Haftungsbegrenzung

Nachbarschaftshilfe

(OLG Koblenz, Beschluss vom 07.07.2015, Az. 3 U 1468/14):)

Nachbarn hilft man in der Regel gerne. Doch was ist, wenn es dabei zu einem Schaden kommt? Keine Sorge: Die Haftung ist in einem solchen Fall begrenzt.

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Keine Haftung für entstandene Schäden durch Nachbarschaftshilfe

Wer seinem Nachbarn hilft, muss keine Sorge haben, bei möglichen Schäden sofort zu haften. Denn bei solchen Gefälligkeitsverhältnissen gebe es eine Haftungsbegrenzung auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, entschied das Oberlandesgericht Koblenz (Az.: 3 U 1468/14). Handeln Nachbarn bei ihrem Hilfseinsatz hingegen nur leicht fahrlässig, müssen sie für den entstandenen Schaden nicht aufkommen.

Rasen gesprengt - Keller geflutet

In dem Fall hatte der Beklagte während des Kuraufenthalts seines Nachbarn den Garten gewässert. Nach der Bewässerung des Rasens an einem heißen Abend drehte er nur die am Schlauch befindliche Spritze zu. In der folgenden Nacht löste sich der weiterhin unter Wasserdruck stehende Schlauch aus der Spritze, und das Wasser bahnte sich seinen Weg in das Untergeschoß des Hauses.

Gebäudeversicherung verlangt Geld für Sanierung zurück

Die Sanierungskosten in Höhe von rund 11 500 Euro übernahm die Gebäudeversicherung. Diese wollte das Geld allerdings vom hilfsbereiten Nachbarn zurückhaben.

Keine Rückerstattung der Sanierungskosten

Ohne Erfolg: Der Nachbar habe in diesem Fall lediglich leicht fahrlässig gehandelt. Zwar habe er den Wasserhahn nicht zugedreht. Dennoch habe er nicht vorhersehen können, dass sich der Schlauch aus der Spritze lösen wird. Auch habe er nicht vorhersehen können, dass sich das Wasser von außen den Weg ins Untergeschoss bahnt. Denn der Schlauch lag außerhalb des Hauses.

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Quelle: dpa/DAWR/AB

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