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Arbeitsrecht | 22.05.2020

Nacht­schicht­zuschlag

Schicht­arbeiter können in Bezug auf Nacht­zuschläge im Nachteil sein

Unterschiedlich hohe Zuschlags­regelungen für Nachtarbeit zulässig

(Arbeitsgericht Köln, Urteil vom 09.01.2020, Az. 11 Ca 5999/19 und 11 Ca 6000/19)

Eine Zwei-Klassen-Gesellschaft in einem Betrieb ist unschön, aber rechtens - zumindest in Bezug auf Nacht-Zuschläge. Das bestätigt das Arbeits­gericht in Köln in zwei von 60 Fällen eines Getränke­unternehmens.

Arbeits­gerichts in Köln hat entschieden, das Nacht­schicht­zuschläge in Getränke­unternehmen nicht einheitlich sein müssen. (Az.: 11 Ca 5999/19; 11 Ca 6000/19) hin.

Streit um Tarifvertrag

In dem konkreten Fall ging es um zwei von 60 Arbeit­nehmern eines Getränke­herstellers, die sich allesamt gegen ihren Tarif­vertrag gewehrt hatten.

Weniger Zuschlag für Schichtarbeiter

Gegenstand der Klage: Außerhalb eines Schicht­systems sieht der Tarif­vertrag einen Zuschlag von 50 Prozent vor, während Nachtarbeit im Schicht­betrieb mit einem Zuschlag von 15 Prozent vergütet wird. Wer also ohnehin im Schicht­system arbeitet, erhält weniger Zuschlag. Dies wollten die Kläger ändern.

ArbG: Unterschiedlich hohe Zuschläge rechtens

Das Arbeits­gericht Köln hielt die Regelung allerdings für zulässig. Es sei rechtens, hinsichtlich der Nacht­arbeits­zuschläge Gruppen zu bilden und unterschiedlich zu behandeln. Das Gericht berücksichtigte auch, dass es zu Gunsten der Schicht­arbeiter weitere Regelungen zu Frei­schichten und zusätzlichen bezahlten Pausen gibt.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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