wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Schadensersatzrecht und Verkehrsrecht | 25.01.2022

Unfall mit Mietwagen

Schmerzens­geld nach Unfall mit nicht verkehrs­sicherem Mietwagen

Verkehrs­tüchtigkeit muss gegeben sein

(Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 30.12.2021, Az. 2 U 28/21)

Das Oberlandes­gericht Frankfurt hat eine Mietwagen­firma zur Zahlung von Schmerzens­geld verurteilt, nachdem eine Kundin bei einem Unfall mit einem nicht verkehrssicheren Fahrzeug sehr schwere Verletzungen erlitten hatte. (Az.: 2 U 28/21)

Werbung

Die Frau hatte bei dem Unfall im Herbst 2010 den linken Arm verloren. Das Auto hatte sich wegen eines Defekts an der Lenksäule bei hoher Geschwindigkeit überschlagen.

Haftungsausschluss greift nicht

Es gehöre zu den „Kardinal­pflichten“ des Vermieters, ein verkehrs­sicheres Auto zur Verfügung zu stellen, urteilten die Richter in der veröffentlichten, nicht rechtskräftigen Ent­scheidung. Insbesondere die Bremsen und die Lenkung müssten funktionsfähig sein. Die Firma könne sich nicht auf den vertraglich vereinbarten Haftungs­ausschluss für unverschuldete Schäden berufen.

Mietwagenfirma muss 90.000 Euro Schmerzensgeld zahlen

Das OLG sprach der Klägerin 90.000 Euro Schmerzens­geld und eine monatliche Rente von 160 Euro zu. Gegen die Ent­scheidung kann noch Revision beim Bundes­gerichts­hof beantragt werden.

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#9044

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d9044
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!