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Reiserecht und Schadensersatzrecht | 20.01.2020

Reise­preis­minderung

Schwer erreichbares Bett auf Kreuzfahrt stellt Reisemangel dar

Mangelhafte Anordnung der Betten recht­fertigt Reise­preis­minderung von 5 Prozent

(Landgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 21.02.2019, Az. 2-24 S 216/18)

Beim Verlassen des Bettes jedes Mal den Mit­reisenden wecken zu müssen, ist nervig - gerade in einer engen Kreuzfahrt­kabine. Kann die Reederei etwas dafür? Manchmal schon, zeigt ein Gerichts­urteil.

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Kreuzfahrt mit Hindernissen: Ist eines der Betten in einer Zweier-Kabine nicht unmittelbar zugänglich, kann der Gast ein wenig Geld zurück­verlangen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn eine Urlauberin erst ein anderes Bett durchqueren oder sich an diesem vorbei­quetschen muss, wie ein Urteil des Land­gerichts Frankfurt am Main zeigt (Landgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 21.02.2019, Az. 2-24 S 216/18).

Bett muss ohne Mühe erreichbar sein

Im verhandelten Fall konnte die Klägerin ihr Bett nur über einen schmalen Spalt am Fußende des anderen Bettes erreichen - nach Ansicht des Gerichts ein Reisemangel. Denn die Betten in einer Kabine für zwei Personen müssten so angeordnet sein, dass beide Reisende ihre Betten ohne Mühen beziehen und verlassen können - ohne den anderen zu wecken. Ein kleiner Spalt genüge dafür nicht.

Klägerin hat Anspruch auf Reisepreisminderung

Das Landgericht sprach der Klägerin eine Reise­preis­minderung von fünf Prozent zu: 343,80 Euro bei einem Reisepreis von 6.876 Euro.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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