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Verwaltungsrecht | 12.08.2022

Dienst­unfall

Sehnenriss bei Postbeamten ist Dienst­unfall

Bizeps­sehnen­abriss bei Beladen des Zustell­fahrzeugs stellt Dienst­unfall dar

(Verwaltungsgericht Aachen, Urteil vom 28.07.2022, Az. 1 K 2167/21)

Kiloschwere Pakete hieven und das den ganzen Tag: Erleidet ein Postbeamter einen Sehnenriss im Oberarm, ist das als Dienst­unfall zu bewerten. Auch, wenn die Berufs­genossen­schaft das anders sieht.

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Ein Sehnenriss im Bizeps kann ein Dienst­unfall sein. Das zeigt ein Urteil des Verwaltungs­gerichts Aachen (Az. 1 K 2167/21).

Berufsgenossenschaft lehnte Anerkennung als Dienstunfall ab

In dem konkreten Fall ging es um einen Postbeamten. Seine Bizepssehne riss, als er ein etwa 30 Kilo schweres Paket in sein Zustell­fahrzeug hob. Es folgten eine Operation sowie ein mehr­tägiger Krankenhaus­aufenthalt. Die Berufs­genossen­schaft (BG) verweigerte die Anerkennung als Dienst­unfall. Ein fach­ärztliches Gutachten kam zwar zu dem Ergebnis, dass der Sehnenriss eine Folge des Unfalls sei.

Berufsgenossenschaft geht von Vorschädigung aus

Nichts­destotrotz begründete die BG die Nicht­anerkennung damit, dass das Anheben eines Pakets nicht ursächlich für den Riss der Sehne sein könne. Die Sehne sei auf schwere Belastungen ausgelegt und könne ohne vorherige Schädigung nicht einfach reißen.

VG: Einladen des Pakets war wesentliche Ursache für den Sehnenriss

Dieser Begründung folgte das Gericht nicht und bewertete den Vorfall als Dienst­unfall. Das Einladen des Pakets war nach Ansicht der Richter wesentliche Ursache für den Sehnenriss. Gegen das Urteil kann die Berufs­genossen­schaft Berufung beantragen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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