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Schadensersatzrecht und Verkehrsrecht | 08.10.2018

Unfall mit Fußgänger

Sorgfalts­pflicht verletzt: Fußgänger haftet bei Unfall nach leicht­fertiger Über­querung der Straße überwiegend

Mithaftung von 20 Prozent für den Autofahrer resultiert aus der Betriebs­gefahr des Autos

(Oberlandesgericht Düsseldorf , Urteil vom 10.04.2018, Az. I-1 U 196/14)

Wer als Fußgänger von rechts sorglos auf die Straße spaziert, muss nach einem Unfall mit einem von links kommenden Auto überwiegend haften. Eine geringe Mithaftung für den Autofahrer ergibt sich nur aus der Betriebs­gefahr des Autos. Das zumindest zeigt ein Urteil des Oberlandes­gericht Düsseldorf (Az.: I-1 U 196/14).

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Unfall mit Fußgänger beim Überqueren der Straße

Ein Mann in dunkler Kleidung wollte bei regnerischem Wetter in der Dämmerung gemeinsam mit seiner Frau über die Straße gehen. Dabei erfasste ihn ein aus seiner Sicht von links kommendes Auto. Ein Gericht verurteilte den Fahrer zur Übernahme des Schadens in Höhe von 40 Prozent, denn er sei ohne Abblend­licht gefahren.

OLG: Fußgänger für Unfall verantwortlich

Diesen Sachverhalt konnte das Oberlandes­gericht aber nicht klären. Der Fußgänger sei für den Unfall hauptsächlich verantwortlich. Denn dieser sei ohne entsprechende Sorgfalts­pflichten über die Straße gelaufen. Wenn ein Fußgänger von rechts auf die Straße tritt, spreche der Anscheins­beweis bei einem von links kommenden Auto dafür, dass der Fußgänger die Schuld am Unfall trägt. Lediglich aus der Betriebs­gefahr des Autos sei die vom Gericht verhängte Mithaftung von 20 Prozent für den Autofahrer zu begründen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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