wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Verwaltungsrecht | 17.10.2022

2G+-Regel

Sport­verband kann unabhängig von Infektions­lage 2G+-Regel verlangen

2G+-Regel im Hygiene­konzept eines Sport­verbands weiterhin zulässig

(Oberlandesgericht Köln, Urteil vom 10.06.2022, Az. I-4 W 27/22)

Wenn der Gesetzgeber die Corona-Schutz­maßnahmen lockert, müssen Verbände da noch längst nicht mitziehen. Sie können selbst bestimmen, wie sie ihre Mitglieder schützen wollen.

Werbung

Um die Teilnahme an Wett­kämpfen zu organisieren, kann ein als eingetragener Verein organisierter Spitzen­sport­verband ein Hygiene­konzept erstellen. In diesem Rahmen kann auch von den Teilnehmern die Einhaltung einer 2G+-Regel verlangt werden. Der Sport­verband muss diese Vorgaben nicht wegen eines etwaigen veränderten Infektions­geschehens und Lockerungen der gesetzlichen Vorgaben ab­schwächen. Dies hat das Ober­landes­gerichts Köln entschieden (Az. I-4 W 27/22).

Wettkampf-Teilnahme nur mit 2G+-Regel

Ein Spitzen­sport­verband setzte auch im Juni 2022 voraus, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines internationalen Wettkampfs den Nachweis erbringen, dass sie vollständig gegen SARS-CoV-2 geimpft sind oder eine entsprechende Infektion überstanden haben und als genesen gelten.

Eine für die Teilnahme am Wettbewerb nominierte Athletin verlangte, ihre Teilnahme nicht von der so genannten 2G+-Regel abhängig zu machen. Ihr Genesenen­status war allerdings ausgelaufen, einen Impf­nachweis erbrachte die Sportlerin nicht. Der Sport­verband drohte mit der Zurück­ziehung der Nominierung.

OLG: Wettkampf-Teilnahme nur mit 2G+-Regel rechtmäßig

Vor Gericht scheiterte die Antrags­tellerin. Die Ent­scheidung des Sport­verbands, die Nominierung, Anmeldung und Teilnahme der Athleten an Wett­kämpfen von der Einhaltung der vorgegebenen SARS-CoV-2-Schutz­bestimmungen abhängig zu machen, sei nicht rechts­widrig. Mit den Vorgaben habe der Verband zum Gesundheits­schutz der Athletinnen und Athleten beitragen wollen. Das Gericht sah auch keine Pflicht für den Verband, seine Regeln an zwischen­zeitlich gelockerte Regelungen anzupassen.

Training: Sportvereine können eigene Vorgaben machen

Übrigens: Sport­vereine können solche Vorgaben damit auch für das Training ihrer Mitglieder vorgeben, heißt es von „anwalt­auskunft.de“.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 1 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#9837