wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht, Gleichstellungsrecht und Kirchenrecht | 15.09.2022

Arbeitsgericht Braunschweig

Streit um Leihmutterschaft: Kirche muss schwulen Domkantor weiterbeschäftigen

Kirche kritisiert Kommerzialisierung der Leihmutterschaft

Im Streit um eine Leihmutterschaft hat sich der Braunschweiger Domkantor Gerd-Peter Münden erfolgreich gegen den Rauswurf durch die evangelische Landeskirche gewehrt.

Werbung

Vor Monaten waren Gedankenspiele des homosexuellen Musikers bekannt geworden, zusammen mit seinem Ehemann einen möglichen Kinderwunsch mit Hilfe einer Leihmutterschaft umzusetzen.

Kündigung unwirksam

Das Arbeitsgericht Braunschweig erklärte die Kündigung des Domkantors am Donnerstag für unwirksam. Bis zu einem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens müsse die Kirche den 56-Jährigen weiterbeschäften. Die Kammer sehe keine rechtlichen Voraussetzungen für eine wirksame Kündigung, sagte ein Gerichtssprecher zu Begründung.

Die Kirche hatte Münden im März entlassen, weil er eine Leihmutterschaft in Anspruch nehmen wollte, die nach Auffassung der Landeskirche kommerzieller Art ist. Dagegen klagte der Kirchenmusiker und bekam in erster Instanz Recht.

Die Kammer entschied, dass sich der Kantor lediglich einen Denkprozess offengehalten habe. Das Gericht konnte darin keinen schwerwiegenden Pflichtverstoß sehen, wie ein Gerichtssprecher sagte.

Kirche will in Berufung gehen

Die Kirche kündigte an, gegen das Urteil Berufung beim Landesarbeitsgericht in Hannover einlegen zu wollen.

Werbung

Quelle: dpa, DAWR (pt)
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 1 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#9752