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Familienrecht | 08.06.2021

Sorge­rechts­streit

Streit um Taufe recht­fertigt kein alleiniges Sorgerecht

Möglichkeit der gerichtlichen Ent­scheidung besteht

(Oberlandesgericht Karlsruhe, Beschluss vom 28.03.2019, Az. 20 UF 27/19)

Leben die Eltern getrennt, kann das Sorgerecht für ein gemeinsames Kind einem der beiden übertragen werden. Allerdings nicht ohne gewichtigen Grund. Der Streit um eine Taufe zählt nicht dazu.

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Unter­schiedliche Auffassungen getrennter Eltern sind nicht automatisch ein Grund für alleiniges Sorgerecht eines Elternteils. Das hat das Oberlandes­gericht Karlsruhe entschieden (Az.: 20 UF 27/19). Ein Streit über die Zustimmung zur Taufe jedenfalls reicht nicht aus.

Alleiniges Sorgerecht wegen Streitigkeiten

Vor Gericht stand ein geschiedenes Elternpaar. Der gemeinsame Sohn lebt bei der Mutter. Sie forderte das alleinige Sorgerecht. Es gebe zahlreiche Konflikte zwischen ihr und ihrem Ex-Mann. Wegen seiner Haltung komme es zu keiner Lösung, unter anderem weigere er sich, der Taufe seines Sohnes zuzustimmen.

Streit um Taufe kein Grund für Übertragung der elterlichen Sorge auf einen Elternteil

Das Gericht lehnte eine Über­tragung des Sorgerechts auf die Mutter ab. Der Streit um die Taufe sei kein Grund dafür. Stattdessen könne die Mutter vor dem Familien­gericht eine Ent­scheidung dazu beantragen. Allerdings müsse sie sich zuvor ernsthaft um eine Einigung in diesem Punkt mit dem Vater bemühen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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