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Mietrecht | 24.02.2020

Unter­vermietungs­erlaubnis

Streitfall Unter­vermietung: Für Unter­vermietung muss es berechtigtes Interessen geben

Mieter muss nach­vollzieh­bare wirtschaftliche oder persönliche Gründe nennen

(Amtsgericht Berlin-Lichtenberg, Urteil vom 20.02.2019, Az. 8 C 338/18)

Wer einen Untermieter aufnehmen will, muss vorher seinen Vermieter fragen. In der Regel wird dieser auch zustimmen. Allerdings dürfen Mieter aus der Unter­vermietung kein Kapital schlagen.

Mieter dürfen nicht einfach so einen Untermieter in ihrer Wohnung aufnehmen. Vorher müssen sie ihren Vermieter um Erlaubnis fragen. Hat der Mieter ein berechtigtes Interesse, darf der Vermieter den Untermieter nicht einfach ablehnen. Nicht berechtigt ist das Interesse aber, wenn der Mieter in ein nicht weit entferntes Haus gezogen ist und nun die alte Bleibe weitgehend unter­vermieten will. Das entschied das Amtsgericht Berlin-Lichtenberg (Az.: 8 C 338/18).

Mieter wollten Untervermiet-Erlaubnis für zwei Zimmer

In dem Fall, hatten die Mieter einer Drei-Zimmer-Wohnung um eine Unter­vermiet-Erlaubnis für zwei Zimmer gebeten. Die Mieter wohnten zwar inzwischen in einem elf Kilometer entfernt gelegenen Reihenhaus. Ihre Wohnung wollten sie aber nicht aufgeben, weil sie ein Zimmer an den Wochenenden nutzen wollten, um sich mit Freunden zu treffen und berufliche Termine wahrzunehmen.

Vermieter verweigert Erlaubnis zur Untervermietung

Die Vermieterin wollte die Erlaubnis zur Unter­vermietung nicht erteilen. Ihre Begründung: Die Mieter hätten die Sach­herrschaft an der Wohnung aufgegeben, weil sie sich beim Einwohner­melde­amt abgemeldet hätten.

Gericht verneint berechtigtes Interesse der Mieter

Das Gericht konnte hier kein berechtigtes Interesse der Mieter feststellen. Unstreitig wohnten sie in dem nur wenige Kilometer entfernten Reihenhaus. Der in der mündlichen Verhandlung geäußerte Wunsch, in absehbarer Zeit möglicher­weise aus dem 150 Quadrat­meter großen Haus wieder in die 76 Quadrat­meter große Wohnung zurück zu ziehen, sei nicht nachvollziehbar. Gleiches gilt für den Vortrag der Kläger, es sei für sie bequemer für berufliche Termine in der stadt­näheren Wohnung zu über­nachten.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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