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Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht | 26.01.2018

Arbeits­unfall

Sturz bei Glätte-Check der Fahrbahn stellt keinen Arbeits­unfall dar

Nur notwendige „Vor­bereitungs­tätigkeiten“ sind unfall­versichert

(Bundessozialgericht, Urteil vom 23.01.2018, Az. B 2 U 3/16 R)

Ist die Straße glatt? Bevor man sich im Winter auf den Weg zur Arbeit macht, mag es vernünftig sein, das zu prüfen. Unfall­versichert sind Pendler während dessen aber nicht. Das zeigt ein Urteil des Bundes­sozial­gerichts (Bundessozialgericht, Urteil vom 23.01.2018, Az. B 2 U 3/16 R).

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Berufspendler stürzt bei Überprüfung der Fahrbahn auf Glätte

In dem verhandelten Fall ging es um den Sturz eines Berufs­pendlers: Er hatte am Morgen wie gewohnt sein Haus verlassen und seine Tasche ins Auto geladen, war dann aber nicht losgefahren. Stattdessen ging er zu Fuß aus der Einfahrt auf die Straße vor dem Haus, um sie auf Glätte zu prüfen. Grund dafür war, dass der Deutsche Wetter­dienst vor über­frierender Nässe in der Nacht gewarnt hatte. Auf dem Rückweg zum Auto stürzte er an der Bordstein­kante und verletzte sich am Arm.

Unmittelbarer Weg zur Arbeit wurde durch Glätte-Check unterbrochen

Nach Ansicht des Bundes­sozial­gerichts ist das kein Wegeunfall - und damit auch kein Fall für die Unfall­versicherung. Denn mit dem Glätte-Check habe der Pendler den unmittelbaren Weg zur Arbeit unter­brochen. Stattdessen sei die Prüfung der Straße eine sogenannte Vor­bereitungs­handlung. Diese sei jedoch nur versichert, wenn Pendler rechtlich dazu verpflichtet sind oder wenn sie ein unvorher­gesehenes Hindernis beseitigen müssen - beispielsweise einen um­gestürzten Baum auf der Fahrbahn.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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