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Familienrecht | 06.10.2022

Trennungs­unterhalt

Temporär mehr verdient: Mehr Unterhalt wegen mehr Arbeits­einsatz?

Vorübergehender Mehr­verdienst wirkt sich nicht auf Höhe des Unterhalts aus

(Oberlandesgericht Brandenburg, Urteil vom 30.08.2021, Az. 9 UF 239/20)

Für die Vertretung eines kranken Kollegen und Mehrarbeit können sich vorüberg­ehend schon mal die Bezüge erhöhen. Muss man dann auch mehr Trennungs­unterhalt zahlen? Nein, urteilte ein Gericht.

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Verdient der unterhalts­pflichtige Ex-Partner bedingt durch erhöhten Einsatz vorüberg­ehend mehr, wirkt sich das nicht auf die Höhe des Unterhalts aus. Er darf auch den Arbeits­einsatz wieder reduzieren. So eine Ent­scheidung des Ober­landes­gerichts Brandenburg ( Az. 9 UF 239/20).

Streit um Trennungsunterhalt wegen vorübergehenden Mehrverdienst

Im konkreten Fall stritt sich ein Ehepaar nach der Trennung um den Trennungs­unterhalt. Dabei ging es auch um die Höhe des Einkommens des Mannes, das den Unterhalts­zahlungen zugrunde zu legen sei. Bedingt durch einen höheren Arbeits­aufwand und -einsatz hatte der Mann für ein paar Monate mehr verdient. Er machte das dann aber wieder rück­gängig - seiner Gesundheit zuliebe, wie er angab.

Kurzfristig erhöhter Verdienst ändert nichts an den Unterhaltszahlungen

Die Erhöhung wegen eines erhöhten Arbeits­einsatzes sei ein besonderer Umstand, der nicht den üblichen Einkommens­steigerungen zuzurechnen sei, entschieden die Richter. Der Mann habe auch die Erhöhung rück­gängig machen dürfen. Unterhaltsrechtlich müsse die Frau dies mittragen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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