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Strafrecht, Tierrecht und Tierschutzrecht | 30.11.2022

Tier­quälerei

Tier­quälerei im Stall - Haftstrafen für Allgäuer Landwirte

Allgäuer Tierskandal durch Film­aufnahmen von Tier­schützern aufgedeckt

(Landgericht Memmingen, Urteil vom 29.11.2022)

Wegen Tier­quälerei bei mehreren Dutzend Rindern sind zwei Allgäuer Landwirte am Dienstag zu Haftstrafen verurteilt worden.

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Einer der beiden Angeklagten, ein 25-Jähriger, wurde vom Landgericht Memmingen zu zwei Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt. Sein 68 Jahre alter Vater erhielt eine Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung.

Rindern erhebliches Leid zugefügt

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die beiden Landwirte kranke Tiere in ihren Ställen nicht von gesunden getrennt und keinen Tierarzt gerufen hatten. Dadurch sollen die Rinder erheblich gelitten haben, einige mussten not­geschlachtet werden.

Verteidigung hatte für Bewährungsstrafen plädiert

Die Staats­anwaltschaft hatte zuvor zweieinhalb Jahre beziehungs­weise zwei Jahre und zehn Monate Gefängnis für die beiden Männer gefordert. Selbst Laien hätten bei den kranken Rindern erkennen können, dass die Tiere in einem „erbärmlichen“ Zustand gewesen seien. Die Verteidiger verwiesen auf die Geständnisse der beiden Angeklagten und sprachen sich für Haftstrafen unter zwei Jahren aus, die zur Bewährung ausgesetzt werden könnten.

Allgäuer Tierskandal durch Filmaufnahmen von Tierschützern aufgedeckt

Die Angeklagten waren mit ihrem Betrieb in Bad Grönenbach (Landkreis Unter­allgäu) 2019 beim sogenannten Allgäuer Tierschutz-Skandal in die Schlag­zeilen geraten. Damals wurden die Ermittler auf mehrere Bauernhöfe aufmerksam, nachdem eine Tier­schutz­organisation Videos veröffentlicht hatte, die Fälle von Tier­quälerei aus einem Großb­etrieb zeigen sollen.

Das Urteil ist noch nicht rechts­kräftig.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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