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Pferderecht und Schadensersatzrecht | 05.10.2017

Reitunfall

Trotz Reit­beteiligung: Pferde­besitzer haften für Unfall

Besitzerin und Mitnutzerin des Pferdes haften zu jeweils 50 Prozent

(Oberlandesgericht Nürnberg, Urteil vom 29.03.2017, Az. 4 U 1162/13)

Pferde­besitzer haften nach einem aktuellen Urteil auch bei einer sogenannten Reit­beteiligung für Unfälle, die das Pferd verursacht. Dies hat das Oberlandes­gericht Nürnberg entschieden (Oberlandesgericht Nürnberg, Urteil vom 29.03.2017, Az. 4 U 1162/13).

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Unfall bei Ausritt

In dem konkreten Fall hatte eine Frau eine Reit­beteiligung mit der Besitzerin eines Pferdes abgeschlossen: Für monatlich 100 Euro durfte sie das Pferd an drei Tagen pro Woche reiten. Beim Ritt auf einer Koppel stürzte die Frau vom Pferd und erlitt eine Quer­schnitts­lähmung.

Krankenversicherung verklagt Pferdebesitzerin

Die Kranken­versicherung der verletzten Frau verklagte daraufhin die Pferde­besitzerin vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth und verlangte die Übernahme der gesamten Arztkosten. Das Landgericht wies die Klage ab. Vor dem Oberlandes­gericht bekam die Kranken­kasse zumindest teilweise Recht: Der Zivilsenat entschied, dass Besitzerin und Mitnutzerin des Pferdes zu jeweils 50 Prozent haften.

Reitbeteiligung hat Teilschuld an Unfall

Die Besitzerin sei trotz der Reit­beteiligung weiterhin alleinige Halterin des Pferdes; die Reit­beteiligung sei „Tier­aufseherin“, wenn sie mit dem Pferd unterwegs sei. Obwohl der Unfall - das Pferd soll ohne Grund plötzlich losgerannt sein - nicht mehr aufzuklären war, könne es sein, das die Reit­beteiligung nicht sorgfältig genug war und somit zumindest eine Teilschuld an dem Unfall hatte.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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