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Familienrecht | 04.08.2021

Sorgerecht

Trotz wenig Engagement eines Elternteils gemeinsame Sorge

Aktive Grund­verantwortung schließt Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge aus

(Amtsgericht Frankenthal, Urteil vom 01.06.2021, Az. 71 F 108/21)

Keine Besuche, vergessene Geburtstage, dafür hin und wieder eine WhatsApp und Unterhalt. Reicht das für ein gemeinsames Sorgerecht? Ein Amtsgericht erkennt da schon grund­sätzliches Interesse.

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Auch wenn der unterhalts­pflichtige Elternteil sich nur wenig um sein Kind kümmert, kann es für das Kindeswohl das Beste sein, an einem gemeinsamen Sorgerecht fest­zuhalten. Das hat das Amts­gerichts Frankenthal entschieden (Az: 71 F 108/21).

Scheinbares Desinteresse: Mutter beantragt alleiniges Sorgerecht

Im konkreten Fall hatte der unterhalts­pflichtige Vater mit seinem Sohn seit rund zwei Jahren außer über WhatsApp-Nachrichten keinen Kontakt mehr. Auch zu den letzten Geburts­tagen des Jungen meldete sich der Vater nicht. Auf Grund des scheinbaren Des­interesses beantragte die Mutter das alleinige Sorgerecht. Doch damit war der Vater jedoch nicht einverstanden.

AG: Kindeswohl entscheidend

Das Gericht sah zwar auch einen Anschein von Des­interesse, entschied aber, dass das gemeinsame Sorgerecht besser für das Kindeswohl sei. Der Vater zeige durch die regel­mäßigen Unterhalts­zahlungen durchaus eine „gewisse aktive Grund­verantwortung“.

grundsätzliches Interesse an seinem Kind vorhanden

Zwar beschränke sich die Kommunikation auf ein Minimum, doch stehe der Vater grund­sätzlich zur Verfügung. Die Chats zeigten auch, dass er grund­sätzlich Interesse an seinem Kind habe. Zudem wurde vom Gericht berücksichtigt, dass sich der Vater kooperations­bereit erklärte.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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