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EU-Recht, Reiserecht und Schadensersatzrecht | 03.05.2019

Nicht­beförderung

Über­buchung oder zu spät am Gate: Fluggast muss Nicht­beförderung beweisen

Nicht­beförderung wegen Über­buchung muss bewiesen werden können

Ein Fluggast muss beweisen können, dass ihm die Airline das Boarding verweigert hat - und nicht er selbst zu spät am Gate gewesen ist. Andernfalls kann der Passagier keine Entschädigung wegen Nicht­beförderung geltend machen. Das zeigt ein Urteil des Amts­gerichts Hannover (Az.: 410 C 13190/17).

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In dem verhandelten Fall ging es um einen Urlaubs­rückflug von Barcelona nach Hannover. Unstrittig war, dass die Kläger am Schalter der Fluggesellschaft eincheckten und ihre Bordkarten erhielten. Danach gingen die Schilderungen der Passagiere und der Airline auseinander.

Kläger: Nichtbeförderung wegen Überbuchung

Die Kläger behaupteten, rechtzeitig am Gate gewesen zu sein. Doch die Airline habe ihnen - wie zwölf anderen deutschen Fluggästen ebenfalls - den Zutritt zum Flieger verweigert, angeblich wegen einer Über­buchung der Maschine.

Airline: Urlauber zu spät am Gate

Der Fluggesellschaft zufolge waren die Urlauber jedoch schlicht zu spät am Gate erschienen, das Boarding sei bereits beendet gewesen. Das Flugzeug sei überhaupt nicht überbucht gewesen. Beides zeigten auch die EDV-Daten der Airline.

AG: Kein Anspruch auf Entschädigung

Das Gericht entschied zugunsten des Unternehmens. Denn die Kläger konnten nicht beweisen, dass ihre Version der Geschichte zutraf. Insbesondere konnten sie keinen der angeblich anderen über­buchten deutschen Fluggäste als Zeugen namentlich benennen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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