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Schadensersatzrecht und Verkehrsrecht | 25.04.2016

Unfall

Übereilt ausgewichen: Keine Haftung nach Unfall wegen voreiligem Ausweichmanöver

Wer unnötig ausweicht, muss für Schaden selbst aufkommen

(Amtsgericht Schwarzenbek, Urteil vom 15.01.2015, Az. 2 C 679/14)

Wer als Autofahrer eine Situation falsch einschätzt und übereilt reagiert, kann nach einem Unfall keinen Schaden­ersatz verlangen. Das lässt sich aus einem Urteil des Amts­gerichts Schwarzenbek (Az.: 2 C 679/14) herauslesen.

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Unfall durch falsch eingeschätzte Verkehrssituation

Im konkreten Fall wollte ein Autofahrer links in eine Einfahrt abbiegen und blinkte. Ein entgegen­kommender Autofahrer vermutete, dass der Abbiegende nicht warten und ihm damit die Vorfahrt nehmen würde. Nur deshalb wich er rechts auf den Bürger­steig aus. Dabei beschädigte er sein Auto und verlangte Schaden­ersatz von der Haft­pflicht­versicherung. Da diese sich weigerte, klagte der Mann.

Urteil: Haftpflichtversicherung muss für Unfallschaden nicht aufkommen

Die bloße Annahme, dass ein anderer Verkehrs­teilnehmer gegen die Vorschriften agieren würde, begründet allerdings nicht dessen Haftung, urteilte das Gericht. Dafür sei eine Mitv­erursachung erforderlich. Der Verkehr käme dem Gericht zufolge zum Erliegen, würde jeder vorauseilend seine Fahrweise an potenzielles Fehl­verhalten anderer anpassen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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