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Familienrecht | 17.02.2021

Umgangs­recht

Umgang mit Kind und Hunden nur unter Aufsicht

Das gilt beim Umgang mit Kindern und Hunden

(Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Beschluss vom 27.10.2020, Az. 1 UF 170/20)

Ein Kind zwischen sieben Hunden - ist das schon Kindes­wohl­gefährdung? Nein, urteilte ein Gericht. Das gilt aber nur, wenn eine grund­legende Bedingung erfüllt ist.

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Darf ein getrennt lebender Vater sein Kind sehen, auch wenn er mit sieben Hunden in einem Haushalt lebt? Ja, darf er, urteilte das Oberlandes­gericht Frankfurt am Main (Az. 1 UF 170/20). Voraussetzung ist aber, dass er das Kind während des Besuchs in Gegenwart der Tiere nicht unbeaufsichtigt lässt.

Mutter verweigert Kontakt mit Vater

Das war der Fall: Der Vater eines noch nicht zwei­jährigen Kindes forderte Umgang. Von der Mutter lebte er getrennt. Sie verweigerte den Kontakt, da der Mann mittlerweile mit sieben Hunden zusammenlebte.

AG: Umgang ja, aber nur in Abwesenheit der Hunde

Die Mutter wollte, dass das Kind höchstens mit zwei Hunden in Kontakt kommt und die anderen im Zwinger gehalten werden. Das Amtsgericht legte daraufhin fest, dass der Umgang nur in Abwesenheit der Hunde gestattet ist.

Dagegen legte der Vater Beschwerde ein

Der Beschluss wurde abgeändert. Der Vater habe nur sicherzustellen, dass das Kind nicht allein mit den Hunden bleibe. Es sei nicht nötig, die Tiere ganz weg­zuschließen.

Beaufsichtigung des Kindes bei Anwesenheit von Hunden erforderlich

Zwar lebten bei dem Vater viele Hunde. Die Hunderassen, darunter Huskys und ein Labrador, seien aber nicht als gefährlich einzustufen. Darüber hinaus gebe es keine Anhalts­punkte, dass der Vater seinen Auf­sichts­pflichten während des Umgangs nicht nachkomme, so die Richter.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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