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Familienrecht | 29.07.2021

Corona-Pandemie

Umgangs­recht: Mutter darf Kind ohne Corona-Test und Impfung sehen

Corona-Pandemie kein Grund zur Verwehrung des Umgangs­rechts

(Oberlandesgericht Nürnberg, Beschluss vom 14.04.2021, Az. 10 UF 72/21)

Der Kontakt zwischen getrennt lebenden Eltern­teilen und Kindern ist ohnehin oft mit Hürden verbunden. Erst recht in Pandemie­zeiten. Doch Impfung und Test dürfen nicht zur Bedingung gemacht werden.

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Die Corona-Pandemie alleine ist kein Grund, dem umgangs­berechtigten Elternteil den Umgang zu verwehren. Er kann auch nicht ohne weiteres verpflichtet werden, sich testen und impfen zu lassen. Dies hat das Ober­landes­gerichts Nürnberg entschieden. (Az: 10 UF 72/21)

Ex--Mann: Umgang nur mit Corona-Impfung oder Corona-Test

Im konkreten Fall leben die 14 und 16 Jahre alten Kinder beim Vater, der das alleinige Sorgerecht hat. Seine geschiedene Frau steht aufgrund einer psychischen Erkrankung unter Betreuung. Seit Beginn der Corona-Pandemie verweigerte ihr der Ex-Mann den verweigerte und forderte von ihr, vor einem Treffen mit ihren Kindern jeweils einen Corona-Test zu machen. Die Mutter wandte sich an das Gericht. Das entschied, dass sie einmal monatlich ohne Testpflicht begleiteten Umgang mit ihren Kindern haben dürfe. Der Vater legte Beschwerde ein.

OLG: Umgangsrecht trotz Pandemie

Ohne Erfolg. Die Pandemie recht­fertige es nicht, den Umgang auszusetzen. Ein konkretes erhöhtes Risiko, das eine solche Ein­schränkung recht­fertige, habe der Vater nicht genannt. Die Mutter sei auch nicht verpflichtet, sich testen zu lassen.

Impfen oder Testen ist keine Bedingung für den Kontakt zwischen Mutter und Kind

Grund­sätzlich könne eine Testung nur unter bestimmten Voraus­setzungen gefordert werden, etwa bei Covid 19-typischen Symptomen oder Kontakt mit erkrankten Personen. Der Vater könne darüber hinaus den Umgang auch nicht davon abhängig machen, dass die Mutter geimpft sei.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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