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Haftungsrecht und Verkehrsrecht | 20.01.2023

Unfall

Unfall beim Überholen: Bei unklarer Verkehrs­lage droht Teilschuld

Haftungs­verteilung von 50 % zu 50 %

(Landgericht Lübeck, Urteil vom 6.10.2022, Az. 14 S 13/22)

Der Vordermann hält vor einem parkenden Auto: Will er vorbei oder länger stehen bleiben? Wer jetzt unachtsam überholt, muss im Falle eines Unfalls mit rechtlichen Konsequenzen rechnen.

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„Vorausschauend fahren“ - das ist einer der Lehrsätze aus der Fahrschule. Doch ist die Verkehrs­lage unvorhersehbar, sollte man im Zweifel lieber anhalten und abwarten, statt zu überholen. Ansonsten haften Verkehrs­teilnehmer bei einem Unfall mit. Darüber informiert die Arbeits­gemeinschaft Verkehrs­recht des Deutschen Anwalt­vereins (DAV) mit Verweis auf eine Ent­scheidung des Land­gerichts Lübeck (Az.: 14 S 13/22).

Unfall beim Überholen

In dem Fall hielt ein Auto auf einer Straße hinter einem parkenden Lkw. Ein von hinten kommender Linienbus setzte zum Überholen an und kollidierte mit dem im gleichen Moment nach links aus­scherenden Auto. Die Pkw-Fahrerin behauptete, sie habe links geblinkt, der Busfahrer behauptete rechts. Eindeutige Zeugen­aussagen dazu gab es nicht.

Beide Parteien werden in die Pflicht genommen

Das Landgericht bestätigte die Ent­scheidung des zuständigen Amts­gerichts. Das hatte festgelegt: beide Seiten müssen den Schaden jeweils zur Hälfte tragen. Die Auto­fahrerin habe ihre Pflichten beim Abbiegen verletzt, da sie nicht nach hinten geblickt habe. Aber auch der Busfahrer habe seine Pflichten missachtet.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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