wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Verkehrsrecht und Versicherungsrecht | 03.05.2021

Unfall in Wasch­straße

Unfall in Wasch­straße: Ver­spätetes Anfahren begründet Halter­haftung

Brems­vorgang des Klägers begründet erhebliches Mit­verschulden

(Oberlandesgericht Zweibrücken, Urteil vom 27.01.2021, Az. 1 U 63/19)

Autofahrer, die in einer Wasch­straße abbremsen oder nur zögerlich ausfahren, haften für Schäden an ihren Autos.

Werbung

Wie das Pfälzische Oberlandes­gericht Zweibrücke entschied, müssen Autofahrer in der Wasch­straße den Fuß von der Bremse lassen, aber auch sofort losfahren, wenn der Wasch­vorgang erledigt ist (Urteil vom 27. Januar, Az. 1 U 63/19).

Streit um Haftung nach Bremsung innerhalb einer Waschstraße

Ein Autofahrer hatte demnach mit einer Berufung vor dem Oberlandes­gericht teilweise Erfolg. Er hatte den Angaben zufolge sowohl von dem Betreiber einer Wasch­straße als auch einem anderen Fahrer Schaden­ersatz gefordert. Er hatte demnach in einer Waschanlage gebremst, weil das vor ihm stehende Auto am Ende der Wasch­straße nicht unverzüglich losgefahren war. Dadurch war sein Auto aus dem Mitnehmer des Förder­bands gerutscht und beschädigt worden.

Verzögertes Verlassen der Waschstraße begründet Haftung

Der Kläger, dessen Klage auf Schaden­ersatz vor dem Landgericht Kaiserslautern in erster Instanz abgewiesen worden war, muss nicht vollständig für den Schaden aufkommen, wie das Oberlandes­gericht nun mitteilte. Auch der andere Fahrer habe sich fehlerhaft verhalten, indem er nicht sofort nach dem Ende des Wasch­vorgangs an- und weggefahren sei, hieß es. Dieser Fahrer müsse für knapp ein Drittel des Schadens haften.

Bremsvorgang des Klägers begründet erhebliches Mitverschulden

Den Rest hat der Kläger selbst zu tragen, da allgemein bekannt sei und vor der Einfahrt in die Wasch­straße auch erläutert werde, dass das vom Förderband gezogene Auto nicht abgebremst werden dürfe. Die Wasch­straße schalte automatisch ab, wenn sich zwei Autos zu nahe kommen, was Kollisionen verhindere. Revision wurde nicht zugelassen.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#8246

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d8246
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!