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Schadensersatzrecht | 30.03.2022

Unfall­schaden

Unfall vor der Ehe: Schaden­ersatz für Auto nach der Trennung möglich

Überlassung des Autos vor Ehe schließt Haftung für Unfall nach Trennung nicht aus

(Landgericht Limburg, Urteil vom 26.03.2021, Az. 3 S 109/20)

Was man in verliebten Phasen einem Partner nachsieht, kann nach dem Beziehungs­aus neu bewertet werden. Das musste auch eine Frau feststellen, die für einen Unfall mit dem Wagen des Ex nun zahlen muss.

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Wer vor der Ehe einen Unfall mit dem Auto des Partners verursacht, muss unter Umständen nach der Trennung Schaden­ersatz zahlen. Das gilt wenigstens dann, wenn die Ehe nur drei Monate Bestand hatte. Dies entschied das Landgericht Limburg. (Az: 3 S 109/20)

Streit um Schadensersatz für Auto nach der Trennung

Im konkreten Fall verursachte die Frau einen Unfall mit dem Wagen ihres Freundes. Kurze Zeit danach heirateten die beiden. Nachdem sie sich drei Monate später wieder getrennt hatten, forderte der Mann rund 2400 Euro Schaden­ersatz für die Unfall­schäden. Die Frau war der Meinung, nicht zahlen zu müssen. Der Anspruch sei verwirkt. Ihr Ex-Partner wolle ihr nur schaden.

Ex-Mann hat Anspruch auf Entschädigung

Das Gericht entschied: Die Frau muss zahlen. Der Mann habe seiner Freundin sein Auto zur Verfügung gestellt. Damit sei nicht die Erwartung verknüpft gewesen, dass die Fahrerin für eine Beschädigung des Wagens nicht oder nur eingeschränkt haften solle, so das Gericht. Die Richter konnten auch keine Schikane erkennen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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