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Schadensersatzrecht und Verkehrsrecht | 29.01.2019

Auffahr­unfall

Unfall­ursache Spurwechsel: Auffahrender Autofahrer hat nicht immer Schuld am Unfall

Bei Zusammen­stoß nach unklaren Umständen für Spur­wechsel haftet auch Unfall­gegner

(Landgericht Berlin, Urteil vom 06.02.2018, Az. 42 S 130/17)

Wer auffährt, hat Schuld - das gilt in der Regel. Die Rechtsprechung geht dann vom sogenannten Anscheins­beweis aus. Anders sieht es aus, wenn das voraus­fahrende Auto vorher die Spur gewechselt hat und die Umstände des Manövers unklar bleiben. Dann können beide Parteien je zur Hälfte haften. Das zeigt ein Urteil des Land­gerichts Berlin (Az.: 42 S 130/17).

Auffahrunfall nach Spurwechsel

Ein Lastwagen fuhr auf ein Auto auf. Dessen Fahrer verlangte 3.100 Euro Schaden­ersatz vom Lkw-Fahrer. Dieser weigerte sich und gab an, das Auto gar nicht bemerkt zu haben. Es habe unmittelbar vor dem Unfall die Spur gewechselt.

Anscheinsbeweis greift wegen Unfallursache nicht

Auch das Gericht konnte den Sachverhalt nicht eindeutig klären. Der Anscheins­beweis könne hier nicht greifen, denn die Unfall­ursache sei der Spurwechsel gewesen. Zu dessen Ablauf machten die Parteien unter­schiedliche Angaben: Der Autofahrer behauptete, dass der Wechsel vollständig abgeschlossen gewesen und er vor dem Auffahr­unfall bereits 100 Meter auf seiner Spur gefahren sei.

Beide Unfallteilnehmer haften je zu Hälfte

Sein Zeuge konnte diese Angabe nicht genau bestätigen und machte zudem andere Angaben zum genauen Kollisions­ort. Da die Umstände nicht genau aufgeklärt werden konnten, teilte das Gericht den Schaden aufgrund der Betriebs­gefahr der Fahrzeuge je zu Hälfte.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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