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Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht | 15.09.2022

Arbeits­unfall

Unfall­versicherung greift bei familiärer Hilfe nicht

Kein gesetzlicher Unfall­versicherungs­schutz bei Hilfe zum Gerüst­abbau auf einer Baustelle eines Familien­angehörigen

(Landessozialgericht Thüringen, Urteil vom 16.9.2021, Az. L 1 U 342/19)

Die Unfallkasse zahlt auch bei sogenannten arbeitnehmer­ähnlichen Tätigk­eiten. Wer sich aber bei Hilfes­tellung innerhalb der Familie verletzt, kann nicht auf Anerkennung eines Arbeits­unfalls hoffen.

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Wer in der Familie auf dem Bau aushilft, steht nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfall­versicherung. Das entschied das Thüringer Landes­sozial­gericht in einem Urteil vom 16. September 2021 (Az: L 1 U 342/19).

Hilfe bei Gerüstabbau für den Bruder

In dem konkreten Fall hatte ein Mann seinem Bruder beim Gerüst­abbau auf dessen Grundstück assistiert. Dabei verletzte er sich an einem Fuß. Die Unfallkasse weigerte sich dies als Arbeits­unfall anzuerkennen, woraufhin der Mann klagte.

LSG: Verletzung bei Hausbau des Bruders ist kein Arbeitsunfall

Das Landes­sozial­gericht gab der Unfallkasse recht. Zwar können auch arbeitnehmerähnliche Tätigk­eiten unter dem Schutz der Unfall­versicherung stehen, auch wenn kein Arbeits­verhältnis besteht. Doch in diesem Fall sei die Tätigkeit nicht arbeit­nehmer­ähnlich, sondern im Rahmen von familiären Verpflichtungen ausgeübt worden und damit eine „übliche Hilfes­tellung“ von überschaub­arem Umfang gewesen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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