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Schadensersatzrecht | 14.02.2019

Gutachten

Unfall­verursacher muss auch für Kosten eines fehler­haften Privat­gutachtens zahlen

Fehlerhafte Gutachten können nicht den Geschädigten angelastet werden

(Amtsgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 24.10.2018, Az. 31 C 1884/16 (17))

Nach einem Autounfall haben Geschädigte einen Anspruch darauf, dass ein von ihnen beauftragtes Gutachten von der Seite des Verursachers bezahlt wird. Das gilt auch dann, wenn das Gutachten fehlerhaft ist. Dies zeigt ein Urteil des Amts­gerichts Frankfurt (Amtsgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 24.10.2018, Az. 31 C 1884/16 (17)).

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Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers lehnt Kostenübernahme für fehlerhaftes Gutachten ab

Im verhandelten Fall hatte eine Frau nach einem Autounfall bei einem Sachverständigen ein Gutachten zu den Schäden an ihrem Auto in Auftrag gegeben. Die Haft­pflicht­versicherung des Verursachers wollte dieses aber nicht zahlen und begründete dies damit, das Gutachten sei wegen hand­werklicher Mängel unbrauchbar. Die Versicherung kürzte auch die Bezahlung des Schadens auf Grundlage eigener Berechnungen.

AG: Unfallverursacher müssen auch für fehlerhaftes Gutachten zahlen

In der Tat ging das Gutachten von einem falschen Restwert des Autos aus. Doch das Gericht stellte klar: Unfall­verursacher müssen auch für fehlerhafte Gutachten grund­sätzlich zahlen. Denn diese Fehler können nicht auf Kosten eines Geschädigten gehen. Anders könnte die Sache nur gelagert sein, wenn der Geschädigte die Fehler ohne besondere Sachkunde hätte erkennen können. Das war hier aber nicht der Fall.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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