wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Familienrecht und Unterhaltsrecht | 10.12.2015

Kindesunterhalt

Unterhaltszahlungen: Schulschwänzer können Anspruch auf Unterhalt verlieren

Schulpflichtige Kinder haben auf jeden Fall einen Anspruch auf Unterhalt

(OLG Frankfurt, Beschluss vom 15.07.2015, Az. 5 UF 50/15)

Wer ständig die Schule schwänzt, kann mitunter seinen Anspruch auf Unterhalt riskieren. So ein Beschluss des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt. Das gilt allerdings nur, wenn für den Schüler keine gesetzliche Schulpflicht mehr besteht (Az.: 5 UF 50/15).

Werbung

Vater stellte Unterhaltszahlung für seinen Sohn ein

Das Gericht verurteilte mit seinem Beschluss einen Vater, an seinen Sohn den gesetzlichen Mindestunterhalt zu zahlen. Der Vater hatte die Zahlungen unter anderem mit der Begründung verweigert, der Sohn habe monatelang die Schule nicht besucht.

Für schulpflichtige Kinder besteht auf jeden Fall eine Pflicht zur Unterhaltszahlung

Das OLG ließ das Argument aber nicht gelten. Die Richter betonten, das Schulschwänzen lasse den Unterhaltsanspruch nicht zwangsläufig entfallen. Denn bis zum 31.Juli 2015 sei der Sohn noch schulpflichtig gewesen. Für schulpflichtige Kinder bestehe aber in jedem Fall eine Unterhaltspflicht der Eltern. Für solche Kinder könne nicht unterstellt werden, sie hätten während der Zeit des Schwänzens einer Beschäftigung nachgehen und Geld verdienen können.

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#1617

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d1617
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!