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Schadensersatzrecht und Verkehrsrecht | 14.11.2022

Unfall­schaden

Unverschulder Verkehrsunfall - Streit um Reinigungs­kosten nach Lackierung

Reinigungs­kosten nach Lackierung notwendig

(Amtsgericht Bergisch Gladbach, Urteil vom 10.03.2022, Az. 66 C 11/22)

Ein un­verschuldeter Verkehrs­unfall ist ärgerlich und bedeutet viel Rennerei. Vor allem, wenn man im Nachgang über Details in der Werkstatt­rechnung streiten muss.

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Nach einem unverschuldeten Unfall hat man Anspruch auf Schaden­ersatz. Dazu können bei einer Reparatur auch Reinigungs­arbeiten vor und nach dem Lackieren gehören. Das zeigt ein Urteil des Amts­gerichts Bergisch Gladbach (Az.: 66 C 11/22).

Es ging um einen Bruchteil der Kosten

Nach einem Autounfall war die Schuldfrage geklärt und unstrittig. Die Geschädigte ließ ihr Auto reparieren. Doch die Versicherung wollte die „reparatur­bedingte Reinigung“ und das „Polieren angrenzender Bauteile“ im Zusammenhang mit den Lackier­arbeiten nicht tragen. Bei einem Schaden­ersatz von 7400 Euro ging es dabei um 170 Euro. Die Betroffene musste klagen.

Geschädigte müssen nicht für Werkstattrisiko haften

Mit Erfolg. Das Gericht sah die Arbeiten als notwendig an. So müsse der Wagen vor Lackier­arbeiten gründlich gereinigt werden, danach noch einmal. Außerdem sei auch das Polieren erforderlich gewesen, um die Farben anzu­gleichen. Ferner machte das Gericht darauf aufmerksam, dass die Versicherung diese Positionen auch hätte zahlen müssen, wenn sie zur Beseitigung des Schadens nicht nötig gewesen wären. So trage das Werkstatt­risiko der Schädiger. Das heißt, dass für etwaige Fehler oder Verzögerungen der Werkstatt nicht der Geschädigte haften muss. Man muss als Geschädigter bei der Rechnung der Werkstatt auch nicht jeden Punkt „klein­krämerisch durch­leuchten“, heißt es im Urteil.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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