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Reiserecht und Schadensersatzrecht | 03.12.2019

Reise­dokumente

Unzureichende Reise­unterlagen der Fluggäste recht­fertigen Nicht­beförderung

Kein Anspruch auf Ausgleichs­zahlung wegen Nicht­beförderung

(Amtsgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 20.09.2019, Az. 32 C 1268/19 (88))

Wer Familien­urlaub in Südafrika plant, sollte seine Reise­dokumente genau prüfen. Bei der Einreise kann es Fallstricke geben, wie ein aktueller Fall zeigt.

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Wer mit seinen Kindern nach Südafrika reisen möchte, sollte unbedingt genau in deren Pässe schauen. Denn mit einem verlängerten oder aktualisierten Reisepass kommen die Kleinen nach Angaben des Aus­wärtigen Amtes nicht ins Land. Wer deshalb schon am Flughafen von seiner Fluggesellschaft abgewiesen wird, bekommt auch kein Geld zurück, wie das Amtsgericht Frankfurt jetzt entschieden hat (Amtsgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 20.09.2019, Az. 32 C 1268/19 (88)).

Fluggesellschaft verweigert Flug wegen unzureichender Reisedokumente

Geklagt hatte in dem Fall eine Familie mit zwei Kindern, die nicht an Bord ihres gebuchten Fluges nach Johannes­burg durfte. Die Reisepässe der Kinder waren laut Gericht lediglich verlängert worden - und mit solchen Dokumenten sei die Einreise nach Südafrika nicht mit Sicherheit zu erwarten gewesen.

AG: Vertretbare Gründe rechtfertigen Nichtbeförderung

Wird einer Person die Einreise verweigert, muss die Fluggesellschaft nicht nur für die Rückreise­kosten aufkommen, sondern auch eine Straf­gebühr zahlen. Laut dem Amts­gerichts­urteil ist es daher vertretbar, Reisende bei unzureichenden Unterlagen abzuweisen. Im Gegensatz zu Reise­veranstaltern muss die Fluggesellschaft Reisende nicht über die Einreise­bestimmungen ihres Ziellandes informieren.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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