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Schadensersatzrecht | 26.04.2019

Schadens­ersatz

Urlauberin hat nach Sturz auf nassem Flughafen­boden keinen Anspruch auf Schadens­ersatz

Reise­anbieter hat keinen Einfluss auf Art und Zeitpunkt der Arbeiten des Reinigungs­personals

Ein Reise­veranstalter haftet nicht für den Sturz einer Urlauberin auf dem nassen Boden eines Flughafens. Weder der Flughafen­betreiber noch der Reinigungs­dienst seien sogenannte Verrichtungs­gehilfen des Ver­anstalters, entschied das Landgericht Baden-Baden (Az.: 3 O 70/18). Der Reise­anbieter habe keinen Einfluss darauf, wie und wann das Reinigungs­personal seine Arbeiten ausführe.

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Im verhandelten Fall stritt eine Urlauberin vor Gericht mit ihrem Reise­veranstalter, weil sie während einer Pauschal­reise nach Gran Canaria im Flughafen von Las Palmas gestürzt war. Dabei hatte sie sich die Schulter verletzt. Die Frau berichtete, es habe kein Warnschild auf den nassen Boden hingewiesen. Dies hätte in der Verantwortung des Ver­anstalters gelegen. Die Urlauberin forderte Schmerzens­geld und Schaden­ersatz.

Verwirklichung des allgemeinen Lebensrisikos

Das Landgericht lehnte die Klage jedoch ab und entschied, dass der Reise­veranstalter seine Verkehrs­sicherungs­pflicht nicht verletzt habe. Diese Pflicht umfasst die Auswahl und Kontrolle der jeweiligen Leistungs­erbringer - zum Beispiel des aus­gewählten Hotels. Hingegen sei es nicht die Aufgabe des Ver­anstalters, jede mögliche Gefahren­quelle zu kontrollieren. Bei dem Sturz auf dem nassen Boden habe sich laut Gericht ein allgemeines Lebens­risiko ver­wirklicht - auch wenn kein Warnschild auf die feuchte Stelle hingewiesen habe.

Quelle: dpa/DAWR/kg
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