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Schadensersatzrecht und Sozialversicherungsrecht | 16.01.2016

Berufskrankheit

Urteil: Berufsgenossenschaft muss Hepatitis-C als Berufskrankheit anerkennen

Krankenschwestern im Blutspendedienst haben ein erhöhtes Infektionsrisiko

Einer ehemaligen Krankenschwester aus Offenbach wird ihre Gelbsucht als Berufskrankheit anerkannt. Die 58-Jährige sei „bei ihrer Tätigkeit als Krankenschwester im Blutspendedienst einem besonders erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt gewesen“, teilte das hessische Landessozialgericht mit. Die Berufsgenossenschaft wurde dazu verurteilt, Hepatitis-C als Berufskrankheit anzuerkennen und die Frau zu entschädigen.

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Klägerin wollte Hepatitis-C-Virusinfektion als Berufskrankheit anerkannt haben

Die Klägerin war als ausgebildete Krankenschwester von 1987 bis 1992 bei einem Blutspendedienst für die intravenöse Blutabnahme zuständig gewesen. Anschließend arbeitete sie als Steuerfachangestellte. 2004 wurden eine vergrößerte Leber und eine Hepatitis-C-Virusinfektion festgestellt. Die Frau beantragte, dies als Berufskrankheit anzuerkennen. Sie habe monatlich etwa 400 Blutabnahmen durchgeführt und sich dabei auch manchmal mit der Nadel verletzt.

Die Berufsgenossenschaft hatte eine Anerkennung abgelehnt. Ein Sozialgericht war dieser Ansicht gefolgt.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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