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Sozialversicherungsrecht | 08.09.2022

Teambuilding

Urteil: Sturz bei Klausurtagung kann ein Arbeitsunfall sein

Beim Fahren mit einem Segway-Roller verletzt

(Landessozialgericht München, Urteil vom 20.01.2022, Az. L 17 U 65/20)

Ihr Chef lädt zum Betriebsausflug? Dann können Sie davon ausgehen, dass Sie bei der Reise über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert sind.

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Wer sich bei einem Betriebsausflug verletzt, kann unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung stehen. Ein Arbeitsunfall liegt spätestens dann vor, wenn Beschäftigte annehmen durften, mit ihrer Teilnahme an einem Tagesordnungspunkt einer Pflicht aus dem Beschäftigungsverhältnis nachzukommen. Auf ein entsprechendes Urteil des Landessozialgerichts München (Az. L 17 U 65/20) verweist die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV).

Beim Fahren mit einem Segway-Roller verletzt

Im konkreten Fall wurde der Arbeitsunfall einer Beschäftigten bei einer zweitägigen Klausurtagung behandelt. Ein Tagesordnungspunkt des Betriebsausflugs war das gemeinsame Fahren mit sogenannten Segway-Rollern, einem Gerät, das mithilfe von Gewichtsverlagerung gesteuert wird. Auf die Freiwilligkeit der Teilnahme beim Segway-Parcours wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht hingewiesen. Beim Fahren stürzte die Klägerin und zog sich einen Knochenbruch zu. Sie war der Ansicht, es liegt ein Arbeitsunfall vor.

Ziel der Veranstaltung war das Teambuilding

Das Gericht gab der Klägerin recht. Die Tagung habe unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung gestanden, weil die Klägerin davon ausgehen konnte, die Teilnahme am Segway-Parcours sei verpflichtend gewesen. Weil das Ziel der Veranstaltung das Teambuilding gewesen sei, ergebe sich daraus der betriebsdienliche Zusammenhang des Programmpunktes.

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Quelle: dpa, DAWR (pt)

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