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Schadensersatzrecht | 20.04.2016

Entschädigung

Urteil: Verspäteter Beginn einer Kreuzfahrt durch Flugausfall recht­fertigt Reise­preis­minderung

Reederei muss nicht für Schadens­ersatz­forderungen aufkommen

(Amtsgericht Rostock, Urteil vom 24.06.2015, Az. 47 C 181/14)

Verspätet sich der Beginn einer Kreuzfahrt wegen eines Flugaus­falls, bekommen Urlauber einen Teil des Reise­preises zurück. Die Höhe der Preis­minderung hängt vom Gesamtpreis der Kreuzfahrt ab. Schaden­ersatz von der Reederei gibt es aber nicht, entschied das Amtsgericht Rostock (Az.: 47 C 181/14). Denn das Verschulden der Airline oder des Flughafens könne nicht dem Kreuzfahrt­unternehmen angelastet werden. Voraussetzung ist, dass Kreuzfahrt und Flug als Paket gebucht wurden.

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Verspäteter Beginn der Kreuzfahrt wegen Flugausfall

In dem verhandelten Fall ging es um eine Südamerika-Kreuzfahrt, die im brasilianischen Santos beginnen sollte. Der Flug ab Frankfurt fiel wegen eines Streiks zunächst aus. Die Kläger verbrachten eine Nacht im Hotel. Doch der Flug am nächsten Tag musste wegen eines Defekts auf Gran Canaria zwischen­landen. Dort mussten die Kläger noch eine Nacht im Hotel schlafen. Am darauffolgenden Tag erreichten sie schließlich über Sao Paolo und Rio de Janeiro das Schiff. Insgesamt verloren sie durch die verzögerte Anreise etwa zweieinhalb Tage.

Urlauber wollten Entschädigung für drei volle Urlaubstage

Der Reise­veranstalter zahlte den Klägern 497 Euro plus 300 Euro Bord­guthaben als Entschädigung. Die Urlauber verlangten vor Gericht eine anteilige Minderung für drei volle Urlaubstage - was 1195 Euro gewesen wären.

Gericht sprach Urlaubern nur zweieinhalb Tagesreisepreise zu

Das Gericht sprach den Urlaubern 996 Euro zu. Der Grund: Statt wie geplant morgens, erreichten die Kläger - eben mit zwei Tagen Verspätung -nachmittags ihr Schiff. So bekamen sie abzüglich der bereits geleisteten Entschädigung nur 199 Euro zurück. Schaden­ersatz wegen vertaner Urlaubs­freude gab es nicht.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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