wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht | 09.05.2016

Kündigung

Urteil: Vortäuschen einer Dienstreise recht­fertigt fristlose Kündigung

Arbeitgeber kann bei Betrugs­verdacht privaten Kalender im Dienst­laptop überprüfen

(Landesarbeitsgericht Mainz, Urteil vom 25.11.2014, Az. 8 Sa 363/14)

Mitarbeitern droht die fristlose Kündigung, wenn sie eine Dienstreise nur vortäuschen und statt zu arbeiten private Termine wahrnehmen. So eine Entscheidung des Landes­arbeits­gerichts Rheinland-Pfalz (Az.: 8 Sa 363/14). Überprüft der Arbeitgeber seinen Betrugs­verdacht, indem er den privaten Kalender des Mitarbeiters auf dem dienstlichen Laptop checkt, kann das als Beweis­mittel vor Gericht unter Umständen zulässig sein.

Werbung

Mitarbeiterin nutzte Dienstreise für private Termine

In dem verhandelten Fall hatte die Leiterin eines analytischen Labors gegen ihre Kündigung geklagt. Der Mit­arbeiterin war es gestattet, auf Dienst­reisen zu gehen. Als die Frau verdächtigt wurde, während einer Dienstreise private Termine wahr­genommen zu haben, überprüfte der Arbeitgeber den privaten Kalender der Frau auf dem Dienst­laptop. Es wurde fest­gestellt, dass die Frau während eines als Dienstreise abgerechneten Zeitraums vier Stunden bei den Bundes­jugend­spielen ihrer Tochter war. Daraufhin wurde ihr fristlos gekündigt. Die Frau klagte dagegen.

Nicht korrekt abgerechnete Arbeitszeiten rechtfertigen fristlose Kündigung

Die Kündigung ist rechtmäßig, entschied das Gericht. Werden Arbeits­zeiten nicht korrekt abgerechnet, recht­fertige das eine fristlose Entlassung. Zwar hätte der Arbeitgeber bei der Über­prüfung des Dienst­laptops auch ein milderes Mittel wählen können. Er hätte das zum Beispiel in Anwesenheit der Mit­arbeiterin tun können. Das führe letztlich jedoch nicht dazu, dass die Erkenntnisse vor Gericht nicht verwertet werden dürfen.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  2 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#2465

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d2465
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!