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Familienrecht und Verwaltungsrecht | 11.07.2019

Wohnungs­berechtigungs­schein

VG Berlin: Kinder getrennt lebender Eltern sind nur einem der Eltern­haushalte zuzurechnen

Kein Anspruch auf Wohnungs­berechtigungs­schein für eine Dreizimmer­wohnung wegen regel­mäßigen Besuchen der Kinder

(Verwaltungsgericht Berlin, Urteil vom 01.02.2019, Az. 8 K 332/17)

Nach einer Trennung oder Scheidung werden die Kinder in der Regel nur zu einem Haushalt gerechnet. Dabei spielt es keine Rolle, wenn sie in dem anderen Haushalt häufig für mehrere Tage zu Besuch sind. Das zeigt ein Urteil des Verwaltungs­gerichts Berlin (Az: 8 K 332/17).

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Vater beantragt Wohnungsberechtigungsschein für 3-Zimmer-Wohnung

Im konkreten Fall besuchten vier Kinder, die bei der Mutter lebten, ihren Vater regelmäßig jedes Wochenende. Als der Mann einen Wohnungs­berechtigungs­schein (WBS) für eine Dreizimmer­wohnung beantragte, wurde ihm nur eine Zweizimmer­wohnung bewilligt. Dagegen wehrte er sich und argumentierte, dass seine Angehörigen aufgrund seines Umgangs­rechts Teil seines Haushalts seien. Zudem habe eine Tochter wegen einer Behinderung ein besonderes Raum­bedürfnis.

VG verneint Anspruch auf WBS für eine 3-Zimmer-Wohnung

Ohne Erfolg. Auch wenn die Eltern das Sorgerecht gemeinsam ausübten, würden die Kinder dort zugeordnet, wo sie wohnen, versorgt und betreut werden - also dort, wo sich der Mittelpunkt ihres Lebens befinde. Das so genannte Obhut­verhältnis sei bei begrenzten, kurz­fristigen Zeiträumen wie etwa Besuchen oder Ferien­aufenthalten nicht gegeben.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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