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Schulrecht und Verwaltungsrecht | 25.09.2020

Frei­stellung

VG Frankfurt/Oder: Keine Schul­pflicht für hoch­begabtes Kind

Förderung der musikalischen Hoch­begabung des Kindes ist ein ausreichender Grund für die Frei­stellung

Ein musikalisch hoch­begabtes Kind aus Brandenburg muss vorerst nicht mehr zur Schule gehen, sondern darf von seinen Eltern zu Hause unterrichtet werden. Die Förderung der musikalischen Hoch­begabung des sechs­jährigen Kindes sei ein ausreichender Grund für die Frei­stellung, urteilten die Richter, wie das Verwaltungs­gericht Frankfurt (Oder) mitteilte.

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Damit gaben die Richter im Eil­verfahren einem Antrag der Eltern gegen einen ablehnenden Bescheid des Schulamts statt. Die Frei­stellung gelte bis zur Ent­scheidung im Haupt­verfahren, längstens aber bis zum Ende des Schuljahres.

Kind darf von Eltern unterrichtet werden

Zur Begründung führten an, dass die musikalische Ausbildung des Kindes zeitaufwendig sei und sich nicht mit einem regel­mäßigen Grundschul­besuch vereinbaren lasse. Das Kind habe bereits Konzerte im In- und Ausland absolviert und an vielen Wettbewerben teil­genommen. Zudem werde es von seinen Eltern täglich unterrichtet und habe in den wesentlichen Fächern der ersten Klasse einen Wissens­stand, der weit über den zu vermittelnden Lernstoff hinausgehe.

Schulamt kann Lernkontrollen durchführen

Dem Schulamt stehe es frei, geeignete Lern­kontrollen durchzuführen. Gegen den Beschluss ist die Beschwerde beim Oberverwaltungs­gericht zulässig.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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