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Verwaltungsrecht | 28.07.2021

Sekt

VG: Zum Sektkorken gehört die Folien­kapsel

Kein Verkauf von Sekt ohne Folien­kapsel um den Korken

(Verwaltungsgericht Trier, Urteil vom 07. Juli 2021, Az. 8 K 421/21.TR)

Ein Winzer darf seinen Sekt nur verkaufen, wenn sich um den Korken eine Folien­kapsel rankt.

Das hat das Verwaltungs­gericht in Trier entschieden und so die Klage eines Saarwinzers abgelehnt. Der Unternehmer hatte zuvor argumentiert, jährlich kämen Tausende von Sekt­flaschen ohne Folie auf den Markt, ohne dass die Behörden dagegen vorgehen würden. Die Folie sei außerdem umwelt­schädlich.

Verkauf wegen fehlender vorgeschriebener Folien untersagt

Wie das Verwaltungs­gericht mitteilte, hatte das Landes­untersuchungs­amt bei einer Kontrolle seines Betriebs im vergangenen Jahr zahlreiche Sekt­flaschen entdeckt, denen die vorgeschriebenen Folien fehlten. Daraufhin habe die Aufsichts- und Dienstleistungs­direktion (ADD) Trier dem Winzer den Verkauf von 1300 Flaschen Riesling Jahrgangs­sekt untersagt. Der Mann habe schließlich beim Verwaltungs­gericht Klage eingereicht.

VG: Derzeitige Praxis sachlich gerechtfertigt

Die Trierer Richter wiesen die Klage der Mitteilung zufolge ab. Die Folien­kapsel gebe den Kunden die Sicherheit, dass es sich bei der Flasche tatsächlich um Sekt handle. Die Praxis sei daher sachlich gerechtfertigt. Diese einheitliche Aufmachung von Sekt­flaschen gehe auf eine mehr als 100 Jahre währende Tradition zurück. Insbesondere könne der Verbraucher an einer unversehrten Folie erkennen, ob der Verschluss der Flasche möglicher­weise manipuliert beziehungs­weise beschädigt wurde. Das Urteil ist nicht rechts­kräftig.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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