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Arzthaftungsrecht, Arztrecht und Schadensersatzrecht | 15.08.2016

Artz­behandlung

Vereinbarte Chef­arzt­behandlung muss auch vom Chefarzt durch­geführt werden

Behandlung durch einen Oberarzt ist rechts­widrig

Wer im Krankenhaus Chef­arzt­behandlung vereinbart, darf nicht einfach von einem anderen Arzt operiert werden. Ob der Eingriff korrekt durch­geführt wird, spielt dabei keine Rolle. Das stellt der Bundes­gerichts­hof in einem Urteil klar (Az. VI ZR 75/15).

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Patient wurde vom stellvertretenden Oberarzt und nicht vom Chefarzt operiert

Im zugrunde liegenden Fall steht einem Patienten, der nach einer Hand-OP gesundheitliche Probleme hat, damit möglicher­weise Schmerzens­geld zu. Der Mann war entgegen seiner Vereinbarung vom stellvertretenden Oberarzt und nicht vom Chefarzt operiert worden.

Klinik weist Fehler von sich

Die Klinik ist der Ansicht, dass das im Ergebnis keinen Unterschied macht, weil bei der OP nachweislich keine Fehler passierten.

BGH: Eingriff war wegen fehlender Einwilligung von vornherein rechtswidrig

Nach Auffassung der Karlsruher Richter war der Eingriff wegen der fehlenden Einwilligung aber von vornherein rechts­widrig. Die Klinik habe das Vertrauen des Patienten enttäuscht. Das könne nicht sanktions­los bleiben. Das Oberlandes­gericht Koblenz muss den Fall nun noch einmal verhandeln und entscheiden.

Quelle: dpa/DAWR/kg
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