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Arbeitsrecht | 05.10.2017

Kündigung

Verhaltensbedingte Kündigung: Kündigung wegen schlechter Leistungen nur mit Beweisen zulässig

Arbeitgeber muss schlechte Leistungen belegen können

(Arbeitsgericht Siegburg, Urteil vom 28.08.2017, Az. 3 Ca 1305/17)

Wer im Job zu viele Fehler macht, muss mit einer Kündigung rechnen. Dafür braucht der Arbeitgeber allerdings Beweise. Das geht aus einem Urteil des Arbeits­gerichts Siegburg hervor (Arbeitsgericht Siegburg, Urteil vom 28.08.2017, Az. 3 Ca 1305/17).

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Kündigung wegen nicht ordnungsgemäß durchgeführter Arbeiten

In dem verhandelten Fall ging es um einen Kfz-Mechaniker, der seit Mitte 1991 in einer Werkstatt arbeitete. Sein Arbeitgeber hatte ihn wegen nicht ordnungs­gemäß durchgeführter Arbeiten schon drei Mal abgemahnt. Als der Mechaniker dann bei einem verdeckten Werkstatt­test nicht alle Mängel bemerkte und etwa zur gleichen Zeit einen weiteren Fehler machte, kündigte die Geschäfts­führung Ende 2016 das Arbeits­verhältnis.

Keine Beweise für Pflichtverletzung erkennbar

Dagegen klagte der Mechaniker - und bekam Recht. Grund­sätzlich sei eine Kündigung wegen sogenannter Schlecht­leistung zwar möglich. Der Arbeitgeber müsse die Leistungen beziehungs­weise die Fehltritte des Mitarbeiters aber so genau wie möglich dokumentieren, auch und gerade im Vergleich zur Fehlerquote anderer Mitarbeiter. Beides war hier nicht der Fall - daher habe das Gericht nicht erkennen können, ob der Mechaniker seine Pflichten wirklich verletzt habe.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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