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Mietrecht | 13.08.2020

Sturz auf den Hof

Verkehrs­sicherungs­pflicht: Mieter müssen mit manchen Gefahren rechnen

Mietobjekt muss nicht gefahrlos und völlig mängelfrei sein

(Landgericht Nürnberg-Fürth, Urteil vom 22.01.2020, Az. 7 S 693/19)

Gefahren können überall lauern. Mieter können deshalb nicht darauf­setzen, dass ihr Vermieter das Mietobjekt vollkommen sicher gestaltet. Ein wenig aufpassen müssen sie schon selber.

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Mieter müssen Gefahren auf dem Grundstück in einem gewissen Maß akzeptieren. Sie können nicht verlangen, dass der Vermieter alle Gefahren vollständig beseitigt. Das zeigt ein Urteil des Land­gerichts Nürnberg-Fürth (Az.: 7 S 693/19). Mieter müssen sich demnach auch den Verhältnissen anpassen.

Sturz im Hof wegen beschädigter Bodenplatten

In dem verhandelten Fall war die Tochter der Mieter auf ihrem Fahrrad im Hof über beschädigte Boden­platten gefahren und gestürzt. Vom Vermieter verlangte das Mädchen deshalb 20.000 Euro Schmerzens­geld. Vor dem Amtsgericht hatte sie damit keinen Erfolg. Die Vermieter könne darauf vertrauen, dass Eltern ihre Kinder auf Gefahren hinweisen, hieß es unter anderem zur Begründung.

LG verneint Anspruch auf Schmerzensgeld

Die Berufung der Klägerin hatte keinen Erfolg. Ein Vermieter müsse zwar alle Vor­kehrungen treffen, um Mieter und ihre Angehörigen vor Schäden zu bewahren. Das Mietobjekt müsse aber nicht gefahrlos und völlig mängelfrei sein. Auch Mieter müssten sich den Verhältnissen anpassen. In diesem Fall seien die Boden­platten schon längere Zeit schadhaft gewesen. Die Kläger hätten die Gefahren­stelle also kennen müssen. Außerdem war die Stelle nicht zu übersehen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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