wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Reiserecht und Schadensersatzrecht | 21.10.2019

Flugzeit­änderung

Verlegung der Flugzeit von Mittagszeit auf den Abend kann Reisemangel darstellen

Änderung der Flugzeiten nur in verhältnismäßig engem Rahmen zulässig

(Amtsgericht Bad Homburg, Urteil vom 02.04.2019, Az, 2 C 2090/17 28))

Reisestress statt Cocktail am Pool: Wenn sich der Urlaubsflug mehrere Stunden in den Abend verschiebt, ist das ärgerlich. Doch Pauschal­urlauber können Geld zurück­verlangen.

Werbung

Verschiebt sich die Flugzeit bei einer Pauschal­reise deutlich nach hinten, ist das ein Reisemangel. Der Urlauber kann vom Veranstalter nachträglich eine anteilige Minderung des Reise­preises verlangen. Das geht aus einem Urteil des Amts­gerichts Bad Homburg hervor (Az.: 2C 2090/17 (28)). Die Abflugzeit kann der Reise­veranstalter in der Buchungs­bestätigung zwar als „vorläufig“ oder „voraussichtlich“ kennzeichnen und später noch ändern - allerdings nur in einem gewissen Maße.

Ankunft am Abend statt am Mittag

In dem verhandelten Fall ging es um eine einwöchige Reise nach Mallorca von sechs Erwachsenen und drei Kindern. Der Flug von Saar­brücken aus sollte Palma ursprünglich um 12.35 Uhr mittags erreichen. Doch die Flugzeit änderte sich noch einmal, worüber der Veranstalter die Kunden vorab informierte. Die Gruppe erreichte die Insel erst um 20.00 Uhr abends. Der Kläger pochte nach dem Urlaub auf eine Minderung des Reise­preises, der Veranstalter wiegelte ab.

Abweichungen müssen verhältnismäßig sein

Nach Ansicht des Gerichts sind Abweichungen von der zunächst angegebenen Flugzeit nur in einem verhältnismäßig engen Rahmen zulässig. Und dieser war im konkreten Fall überschritten.

Entschädigung ja - aber nicht nur für Verschiebung des Fluges

Der Kläger und seine Gruppe bekamen vom Veranstalter 937 Euro zurück, allerdings nicht nur für die Verschiebung des Fluges. In zwei Zimmern des Hotels hatte es außerdem heftig nach Schimmel gerochen. Es dauerte zwei Tage, bis die Betroffenen andere Zimmer bekamen. Insgesamt hatte die Reise 13.063 Euro gekostet.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#6907

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d6907
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!