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Mietrecht | 30.06.2020

Tierhaltung

Vermieter muss Haltung eines großen Hundes in einer Wohnung dulden

Keine Verweigerung der Genehmigung wegen Nachahmungseffekt

(Amtsgericht Paderborn, Urteil vom 28.10.2019, Az. 51 C 112/19)

Um Tiere in der Mietwohnung gibt es immer wieder Streit. Besonders große Tiere sorgen dabei oft für Missstimmung zwischen Vermieter und Mieter. Ein Urteil zeigt: Ein Verbot ist nicht ohne weiteres möglich.

Große Hunde sind nicht jedermanns Sache. Allerdings ist das lange kein Grund, die Haltung in einer Mietwohnung einfach zu verbieten. Denn dafür muss es triftige Gründe geben, wie ein Urteil des Amtsgerichts Paderborn zeigt (Az.: 51 C 112/19).

Streit um Zustimmung zur Hundehaltung in der Mietwohnung

In dem verhandelten Fall hatte eine Mieterin eine Deutsche Dogge gekauft. Schon zuvor hatte ein solches Tier in der 118 Quadratmeter großen Wohnung gelebt. Die Mieterin verlangte nach dem Kauf des Tieres die Zustimmung ihres Vermieters. Der Hund sei zahm, gegen Gebäudebeschädigungen versichert, und es gebe keine Beschwerden der Mitbewohner. Die Vermieterin wollte die Zustimmung trotzdem nicht erteilen.

Vor Gericht hatte die Hundehalterin Erfolg

Die Vermieterin habe keinen triftigen Grund für die Ablehnung darlegen können. Es gebe tatsächlich keine Beschwerden über den Hund. Auch Beschädigungen seien nicht nachgewiesen. Auch ein Nachahmungseffekt, wie ihn die Vermieterin angeführt habe, sei nicht zu befürchten. Denn es müsse in jedem Einzelfall neu über die Erlaubnis entschieden werden.

Frage der artgerechten Haltung spielt keine Rolle

Auf die Frage, ob die Dogge in der Wohnung artgerecht gehalten werden kann, kommt es nach Ansicht des Gerichts für die rein mietrechtliche Erörterung nicht an.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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