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Allgemeines Persönlichkeitsrecht und Persönlichkeitsrecht | 23.09.2022

Unter­lassungs­antrag

Veröffentlichung der privaten Anschrift von Michael Wendler verletzt das Recht auf informationelle Selbst­bestimmung - Wendler klagt erfolgreich gegen Privat­filmer

Filmer droht bei Zuwider­handlung ein Ordnungs­geld von bis zu 250.000 Euro

Mit Erfolg hat Schlager­sänger Michael Wendler (50, „Sie liebt den DJ“) eine Einstweilige Verfügung gegen einen Privat­filmer erreicht, der die Adresse seines neuen Domizils in den USA veröffentlicht hat.

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Wie eine Sprecherin des Bonner Land­gerichts mitteilte, hatte der Filmer sieben Wochen nachdem der ehemalige RTL-Star und seine Ehefrau im Sommer 2022 eine neue Villa in Florida bezogen hatten ein Video in ein soziales Netzwerk gestellt, in dem er das neue Anwesen der Wendlers gefilmt, unfreundlich kommentiert und schließlich auch den Standort preis­gegeben hat.

Verletzung der Grundrechte auf informationelle Selbstbestimmung

Die Veröffentlichung der privaten Anschrift in dem Video­beitrag verletze das Recht auf informationelle Selbst­bestimmung des Klägers, heißt es in der Begründung. Seinen Unter­lassungs­antrag hatte Wendler damit begründet, dass er unter anderem umgezogen sei, um nicht fort­während von Presse und Öffentlichkeit behelligt zu werden. Seitdem das besagte Video jedoch online sei, würden er und seine Frau zunehmend wieder von Besuchern belagert, die das Anwesen filmten oder auch klingelten.

Außergerichtliche Einigung zunächst gescheitert

Michael Wendler hatte den Filmer zunächst außer­gerichtlich aufgefordert, das Video zurück­zuziehen. Als der Gegner jedoch nicht reagierte, ist er vor Gericht gezogen. Jetzt droht dem Filmer bei Zuwider­handlung ein Ordnungs­geld von bis zu 250.000 Euro.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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