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Maklerrecht und Vertragsrecht | 27.09.2022

Makler­gebühr

Ver­schwiegene Infos: Makler kann Provision verspielen

Immobilien­käufer muss nachweisen, dass der Makler Informationen in grob fahr­lässiger Weise verschwiegen hat

(Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 26.07.2022, Az. 18 U 149/19)

Ist beim Verkauf einer Immobilie ein Makler eingebunden, wird bei Vollzug in der Regel eine Vermittlungs­gebühr fällig. Das setzt aber voraus, dass der Makler mit offenen Karten gespielt hat.

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Makler können den Anspruch auf ihre Makler­gebühr verwirken. Und zwar dann, wenn sie Käufern gegenüber wichtige Informationen zum Zustand einer Immobilie vor­enthalten. Auf ein entsprechendes Urteil des Ober­landes­gerichts (OLG) Hamm (Az. 18 U 149/19) weist die „anwalts­auskunft“ hin.

Mietshaus verkauft – vermüllte Wohnung nicht besichtigt

In dem konkreten Fall hatte ein Makler­unternehmen ein Mehr­familien­haus vermittelt, bei dessen Besichtigung eine Wohnung nicht zugänglich gewesen war. Ausgerechnet bei dieser stellte sich nach dem Kauf heraus, dass es sich um eine vermüllte Messie-Wohnung handelt. Die Käuferin verweigerte daraufhin die Zahlung der sogenannten Courtage, das Makler­unternehmen klagte.

Messi-Wohnung verschweigt?

Das OLG stellte in dem Verfahren klar, dass ein Honorar­anspruch aus einem Makler­vertrag verwirkt ist, wenn der Makler den Kunden in grob fahr­lässiger Weise über den Zustand des Objekts im Unklaren lässt.

Über die Vermüllung einer Wohnung sei aufzuklären, so das Gericht. Denn Käufer erwarteten bei einem solchen Zustand neben Schäden an der Wohnung häufig auch Schwierig­keiten und hohe Kosten im Zusammenhang mit einer Räumung des Objekts. Einziges Problem: Der Immobilien­käufer muss nachweisen, dass dem Makler das bekannt war.

Nachweis ist nicht immer leicht zu erbringen

Die Parteien einigten sich deshalb auf die Zahlung der Hälfte der vereinbarten Provision. „Das war auch aus Käufer­sicht durchaus sinnvoll“, sagt Rechtsanwalt Swen Walentowski. Denn dem Vermittler nach­zuweisen, dass er die Informationen kannte, sei nicht immer einfach.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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