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Schadensersatzrecht | 22.10.2021

Unfall­schaden

Versicherung: Wenn alte Unfall­schäden den Schaden­ersatz gefährden

Kein Schadens­ersatz bei nicht reparierten Vorschäden

(Landgericht Frankenthal, Urteil vom 09.06.2021, Az. 1 O 4/20)

Ein Unfall mit Blech­schaden ist beim Ausparken entstanden. Die Geschädigte reklamiert eine ganze Reihe von Schäden - aber lassen sich diese alle auf den Unfall zurückführen?

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Ein aus­parkendes Auto fährt gegen das Heck eines anderen Autos. Dessen Besitzerin lässt den Schaden von einem Privat­gutachter schätzen. Der ermittelt Kosten von rund 5000 Euro für eine Reparatur. Diese Summe fordert sie nun von der gegnerischen Kfz-Haftpflicht­versicherung. Ein Gericht muss die Sache klären. Wer nach einem Unfall Schäden geltend macht, die sich nicht auf diesen zurückführen lassen, kann den gesamten Anspruch auf Schaden­ersatz verlieren. Und zwar dann, wenn sich die Schäden eines früheren Unfalls nicht sicher vom aktuellen unter­scheiden lassen. dies entschied das Landgericht Frankenthal

Gutachten: Schäden nicht auf diesen Unfall zurückzuführen

Der vom Gericht beauftragte Sachverständige erkannte zwar den geltend gemachten Schaden als plausibel an. Doch gab es auch Kratzer in unter­schiedliche Richtungen, die nicht gleich­zeitig bei einem Unfall entstanden sein konnten. Auch wurden Schäden an Stellen geltend gemacht, wo überhaupt kein Anstoß erfolgt war.

LG verneint Anspruch auf Schadensersatz

Sicher schloss der Experte aus, dass alle Schäden auf diesen Unfall zurückzuführen sind. Doch die Frau hatte angegeben, dass die Schäden aus einem früheren Unfall behoben worden waren. Das war aber nicht der Fall. So ließ sich nicht sicher feststellen, ob oder welche Schäden beim späteren Unfall entstanden waren. Die Versicherung musste noch nicht einmal für den Teilschaden bezahlen, der grund­sätzlich plausibel war. So bekam die Frau überhaupt keinen Schaden­ersatz.

Quelle: dpa/DAWR/ab

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