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Schadensersatzrecht und Verkehrsrecht | 04.06.2021

Unfall­schaden

Versicherung zahlt nicht: Wert­minderung bei 19 Jahre altem Auto?

Wert­minderung eines 19 Jahre alten Auto ersatzfähig

(Amtsgericht Schwäbisch Gmünd, Urteil vom 19.03.2021, Az. 5 C 626/20)

Ein un­verschuldeter Unfall ist ärgerlich, auch wenn es nur um einen Blech­schaden geht. Geschädigte haben Anspruch auf Schaden­ersatz. Doch gibt es bei einem 19 Jahre alten Auto auch eine Wert­minderung?

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Auch bei einem älteren Auto können Geschädigte nach einem Unfall Anspruch auf Wert­minderung haben. Dann etwa, wenn es sich um einen Youngtimer handelt. Das zeigt ein Urteil des Amts­gerichts Schwäbisch Gmünd (Az.: 5 C 626/20).

Versicherung: Keine Wertminderung bei 19 Jahre alten Auto

Ein 19 Jahre alter BMW 750i wurde bei einem unverschuldeten Verkehrs­unfall beschädigt. Der Sachverständige ermittelte nicht nur einen Reparatur­schaden von rund 5500 Euro. Sondern er führte auch eine Wert­minderung von 1000 Euro an. Die gegnerische Versicherung wollte letztere aber nicht bezahlen. Sie war der Meinung, bei einem 19 Jahre alten Auto könne keine Wert­minderung mehr anfallen.

Voraussetzung für Wertminderung als sogenannter Youngtimer gegeben

Das sah das Gericht anders. Es habe sich bei dem Unfallwagen um einen sogenannten Youngtimer gehandelt, der vor dem Geschehen in einem einwandfreien Zustand ohne Vorschäden war. Auch hatte das Auto nur rund 63.000 Kilometer auf dem Tacho gehabt.

AG bejahrt Anspruch auf Wertminderung

Die Minderung des Marktwerts ist nach den Angaben des Sachverständigen mit einer Summe von 250 Euro angemessen. Die technische Wert­minderung wurde mit 750 Euro angegeben. Denn seine für den Wert von Youngtimern wichtige Originalität habe der Wagen durch die Reparatur verloren. Das Gericht erachtete daher die ermittelte Zahlung von 1000 Euro für angemessen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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